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Spitz an der Donau
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Diözese Sankt Pölten
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Pfarrkirche SpitzBaugeschichte

Die Pfarrkirche präsentiert sich nach außen als spätgotischer Bau aus der Zeit um 1500. Der romanische Vorgängerbau ist heute kaum mehr fassbar. Im späten 13. Jahrhundert wurde an den romanischen Bau der Westturm angebaut, von dem noch die beiden unteren Geschosse stammen, während die oberen Geschosse und der Turmhelm der spätgotischen Epoche (um 1500) angehören. Der gesamte Kirchenbau ist in mehreren Etappen errichtet worden, was nach außen kaum feststellbar ist, wohl aber im Kircheninneren. Der ursprünglich romanische Bau wurde zwischen 1360 und 1390 durch das heute bestehende dreischiffige Langhaus ersetzt, jedoch – wie an den Kreuzrippengewölben in den Seitenschiffen und dem Parallelrippengewölbe im Mittelschiff ersichtlich - nur die drei westlichen Joche. Das östliche Langhausjoch gehört einer etwas späteren Bauetappe an, was sowohl an den unterschiedlichen Ausmaßen als auch an den kleinteiligeren Gewölberippen festzustellen ist. Um 1390/95 wurde an die Südseite des Turmes die Antoniuskapelle, ursprünglich als Kapelle der seligsten Jungfrau Maria, errichtet. Die Brüstung der Westempore stammt aus der Zeit um 1500 und ist im Bereich der Seitenschiffe mit reichem Blendmaßwerk und je einem zweiachsigen Orgelfußaufsatz verziert. Im Mittelschiffbereich befinden sich Blendnischen, in denen der bedeutende Figurenzyklus mit Christus und den zwölf Aposteln untergebracht ist. Besonders auffallend am Spitzer Kirchenbau ist der um 22° nach Nordosten aus der Achse des Langhauses abweichende spätgotische Chor. Dafür wurden verschiedene Erklärungen genannt, wie die Neigung des Hauptes Christi am Kreuz, die Ausrichtung nach dem Sonnenaufgang bzw. die nachträgliche Ausrichtung des Chores nach der Flussrichtung der Donau. Tatsächlich dürfte der Grund für den Achsenknick an den Gegebenheiten des Vorgängerbaues liegen.

Der hoch aufragende, lichtdurchflutete Chor wurde von 1506 bis 1508 errichtet; die Jahreszahlen sind im Scheitel des Chorbogens und im Chorschluss festgehalten. Vier dreibahnige Maßwerkfenster erhellen den um drei Stufen über der darunterliegenden Krypta erhöhten Raum, der von einem Netzrippengewölbe abgeschlossen wird. Die Rippenschnittpunkte im Gewölbescheitel sind mit Wappenschlusssteinen und Kopfskulpturen besetzt und die über die Gewölberippen nach unten geführten Wanddienste werden von kunstvollen spätgotischen Figurenbaldachinen unterbrochen, in denen ursprünglich gewiss gotische Skulpturen standen, die im Zuge der Barockisierung der Ausstattung durch barocke Skulpturen ersetzt wurden. Bemerkenswerte bauliche Details sind im Kircheninneren das spätgotische Südportal mit dem ursprünglichen eisenbeschlagenen Türblatt, das mächtige spätgotische Taufbecken in der Antoniuskapelle und die rechts vom Hochaltar in die Wand versetzte weite Sitznische mit dem ausschwingenden und reich profilierten Vorhangbogen. Am Außenbau sind auf der Süd- und auf der Nordseite zwischen zwei Strebepfeilern und in der Nähe der ehemaligen Abgänge zu den Grüften jeweils ein spätgotisches Lichthäuschen mit zierlichem Baldachin zu erwähnen. Von dem einst die Kirche umgebenden Friedhof zeugen auch noch Malereireste auf der südseitigen Kirchenmauer sowie mehrere Grabsteine und ein spätgotisches Ölbergrelief an der Außenseite des Chorschlusses.


Pfarramt Spitz

Kirchenplatz 12

3620 Spitz an der Donau

Tel: Nr.: 02713 / 2231

Email:  spitz@dsp.at

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